Sicherheitstechnische Begehung nach ÖNORM B1300

Abrechnungstechnisch, kaufmännisch, immobilien- und steuerrechtlich hüpft den heutigen Immobilienverwaltungen niemand mehr etwas vor. Hingegen sind komplexe haustechnische Anlagen im Neubau, neue Brandschutzbestimmungen und thermische Wohnhaussanierung im 60er-Jahre-Haus, zunehmende Schäden an Fassaden und Gesimse, undichte bis gefährliche Gasleitungen und veraltete elektrotechnische Anlagen im Gründerzeithaus sehr wohl eine Herausforderung, vor allem was die Haftung des Eigentümers und in der Folge des Verwalters betrifft.

Die neue ÖNORM B1300 hilft! Die Hausverwaltung bekommt mit der neuen ÖNORM B1300 ein Instrument in die Hand, den bautechnischen Zustand „ihrer“ Liegenschaften zu dokumentieren und fortzuschreiben. Es entsteht das Gebäudebuch, das es ermöglicht, stets nachzuweisen, dass die Hausverwaltung ihrer Pflicht zur Erhaltung der Sicherheit im Gebäude  nachgekommen ist.

„Sinnvollerweise lagert eine Hausverwaltung die Überprüfung nach der ÖNORM B1300 an ein Ingenieurbüro aus.“ bemerkt Doris Wirth von BLUESAVE. „Technik und Sicherheit sind so komplex geworden, dass es heute zum professionellen Handeln gehört, mit qualifizierten Experten in diesem Bereich zusammenzuarbeiten. Teilweise gibt dies die Norm sogar vor.“

Fassade, Dach, Stiegenhäuser, Fenster, Türen, Außenanlagen sowie alle haustechnischen Anlagen müssen regelmäßig und nachweislich geprüft werden. Neben der Dokumentationspflicht ist für jeden einzelnen Bauteil bzw. Anlage eine verantwortliche Person zu benennen. Im Streitfall vor Gericht ist der Verweis auf die Norm von entscheidender Bedeutung. Doris Wirth beschreibt die Chancen: „Durch diese Normung gelingt es derzeit, gesetzliche Verpflichtungen sinnvoll in den Griff zu kriegen und gleichzeitig vieles an Berichtspflichten gegenüber dem Eigentümer zu erledigen. Es wird nicht billiger, aber besser und effizienter!“

BLUESAVE Experten übernehmen für Hausverwaltungen die sicherheitstechnische Überprüfung von Wohnhäusern im Sinne der ÖNORM B1300 und helfen auch bei der Implementierung des Gebäudebuches in den Verwaltungsalltag. Dadurch entsteht aus einer scheinbar zusätzlichen Belastung eine neue Verlässlichkeit und vor allem Effizienz in der Bewirtschaftung von Immobilien.

 

Publikation IMMOLEX 10/2015 „Der ÖNORM B1300-Prüfbericht - das „Pickerl fürs Gebäude"" von Mag. Doris Wirth/Mag. Michael Leissner/Mag. Peter Wirth:

IMMOLEX 10/2015

 

Publikation IMMOLEX 12/2016 „Die Auswirkungen der ÖNORM B1300 auf den Entlastungsbeweis gemäß §1319 ABGB" von Volker Riepl:

IMMOLEX 12/2016

 

Publikation TGA 09/2014 „Die ON B1300 - ein Tool für die technische Anlagenbuchhaltung in Wohngebäuden - Herausforderung für Eigentümer und Verwalter!" von Mag. Doris Wirth

TGA 09/2014